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unbändig

Premiere: 4. Dezember 2021
Junges Ensemble Stuttgart (JES)

Inszenierung: Grete Pagan

Ausstattung: Lena Hinz

Musik: David Pagan

Performance: Amy Josh, Faris Yüzbasioglu, Gerd Ritter, Frederic Lilje

weitere Vorstellungen und Tickets unter:

jes-stuttgart.de

„Kennst du das, wenn man jetzt einfach BUUUUFFFFF machen will? Nicht unbedingt, weil man will, sondern eher weil man muss?“ M und A, beide fünf Jahre alt, philosophieren im Rosensteinparküber die großen Gefühle. „Ich muss dann manchmal was kaputtmachen, schau, so!“ erwidert A und fängt an, wild gegen Unsichtbares zu kämpfen, Dinge aus dem Körper rauszuboxen oder abzuschütteln, um dann im nächsten Moment den kompletten Körper anzuspannen, die Fäuste zu ballen, die Zähne zusammenzupressen und die Luft anzuhalten. „Ja genau und hinterher kann man dann so machen: smeieeeellll!“, sagt M und grinst über beide Ohren.

Für die Regisseurin Grete Pagan ist diese Episode nur eine von vielen Inspirationen, um ein Stück über die großen Gefühle für Fünfjährige zu entwickeln. Gefühle können sichtbar, hörbar oder fühlbar sein und sie sind ein großer Teil unseres gesellschaftlichen Miteinanders – ob in der Familie, im Kindergarten, in der Schule oder eben im Rosensteinpark.

Gefühle können überwältigen, das fühlt sich dann so an wie eine große Welle, die man kommen sieht und die einen trotzdem voll erwischt. Mitunter weiß man gar nicht, wohin mit den ganzen Gefühlen, die einen da so schlagartig erwischen, und manchmal versucht man, anderen zu beschreiben, wie man sich fühlt, und merkt dabei, dass es gar nicht so leicht ist, die richtigen Worte dafür zu finden.

Die Produktion wird durch das Programm "Kunst trotz Abstand" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert.

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